
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit beschränke ich mich in den unten verwendeten Personenbezeichnungen auf die männliche Form. Dies schließt jedoch alle Geschlechter gleichermaßen ein und soll in keinem Fall eine Benachteiligung anderer Geschlechter implizieren.
AGB - Hundephysiotherapie
Die rechtlichen Beziehungen zwischen der Hundephysiotherapeutin Martina Füchsl (im Folgenden „Therapeutin“ genannt) und dem Hundehalter (im Folgenden „Kunde“ genannt, der zur Behandlung vorgestellte Hund der "Patient") richten sich nach den nachfolgenden Bedingungen. Sollte der Kunde nicht Eigentümer des Patienten sein, ist eine Vollmacht des Eigentümers vorzulegen, die die Behandlung des Patienten bei der Therapeutin und eine Abstimmung der Behandlungsarten mit der Therapeutin abdeckt.
Zustandekommen des Vertrages
- Der Vertrag zwischen der Therapeutin und dem Kunden kommt zustande, sobald der erste Behandlungstermin verbindlich vereinbart wurde (§ 611 ff. BGB).
- Der Vertrag umfasst die physiotherapeutische Behandlung des vorgestellten Patienten. Dies schließt insbesondere alle physiotherapeutischen Therapien und Ansätze ein, die die Therapeutin für notwendig und angemessen erachtet um dem Tier eine qualitativ hochwertige Behandlung zukommen zu lassen.
Termine
- Termine gelten als verbindlich, wenn sie von der Therapeutin per Telefon, E-Mail oder Messenger-Diensten (z. B. WhatsApp) bestätigt wurden.
- Der Kunde muss die Therapeutin rechtzeitig vor dem Termin informieren, falls das Tier an einer (ansteckenden) Krankheit leidet, unter Parasitenbefall steht oder läufig ist. Die Therapeutin entscheidet, ob der Termin stattfindet. Ein Ersatztermin muss nicht gewährleistet werden.
- Bei Nichteinhaltung von Terminen gilt:
- Wenn ein Termin nicht wahrgenommen oder weniger als 24 Stunden vorher abgesagt wird, wird dieser zu 100% berechnet. Der Kunde verpflichtet sich, die gesamte vereinbarte Gebühr zu zahlen. In Ausnahmefällen können nach Absprache auch individuelle Lösungen gefunden werden.
- Bei Verspätung des Kunden wird die Wartezeit ebenfalls berechnet. Eine Verlängerung des Termins oder eine Minderung des Honorars ist nicht vorgesehen.
- Eine außerordentliche Terminabsage aus wichtigem Grund ist hiervon nicht berührt, in diesem Fall sind die belegenden Unterlagen (ärztliches Attest, etc.) vorzulegen.
Bezahlung
- Die Preise orientieren sich an den aktuell gültigen Tarifen, die bei der Therapeutin vor dem Termin erfragt werden können. Zusatzkosten fallen an in Abhängigkeit der Wegstrecke zum Kunden. Als Kleinunternehmerin fällt keine Umsatzsteuer an.
- Die Zahlung erfolgt in bar vor Ort zum vereinbarten Termin oder per Überweisung auf Rechnung. Die Rechnung muss innerhalb von 5 Werktagen beglichen werden. Bei Zahlung in bar erhält der Hundehalter im Nachgang eine Rechnung übersandt (regelmäßig per Email).
- Für Mahnungen wird eine Gebühr von 5 Euro pro Mahnung erhoben. Wenn die Zahlung nach der zweiten Mahnung (maximal 6 Wochen nach Rechnungsstellung) nicht erfolgt, wird der Fall an ein Inkassobüro übergeben und ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.
- Gewährleistung und Umtauschrecht für Nahrungsergänzungen, Futtermittel und Sonderbestellungen, z. B. Orthesen, Therapiegeräte und andere, sind ausgeschlossen.
Informationspflicht des Kunden
- Der Kunde ist verpflichtet, Impfpass und Chipnummer des Patienten vorzuzeigen. Sollte der Kunde nicht Eigentümer des Tieres sein, ist eine Vollmacht des Eigentümers vorzulegen, die die Behandlung bei der Therapeutin und eine Abstimmung der Behandlungsarten mit der Therapeutin abdeckt.
- Der Kunde ist verpflichtet, die Therapeutin zu Beginn der Behandlung vollständig und wahrheitsgemäß über den Gesundheitszustand des Hundes, seine Krankengeschichte und alle relevanten Informationen (Medikamenteneinnahme, behandelnde Ärzte etc.) zu informieren, um eine ordnungsgemäße Behandlung sicherzustellen. Fragen der Therapeutin sind wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten.
- Sollte das Tier während der Therapie aggressives Verhalten zeigen, kann die Therapeutin die Behandlung sofort abbrechen. In diesem Fall muss der Kunde das Honorar für die vereinbarte Behandlungszeit bezahlen. Bei unsicheren oder aggressiven Hunden ist vor dem Termin ein Maulkorb anzulegen und die Therapeutin im Voraus darüber zu informieren. Dann kann eine gemeinsame Umgangsvereinbarung getroffen werden.
- Der Kunde ist verpflichtet, der Therapeutin auch unaufgefordert Informationen über andere therapeutische Maßnahmen, die das Tier erhält, zukommen zu lassen. Sollte das Vertrauen zwischen Therapeutin und Kunde beeinträchtigt werden, kann die Therapeutin die Behandlung abbrechen.
- Handelt ein Kunde vorsätzlich nicht auf Anweisung der Therapeutin oder wirkt er auf seinen Hund in einer Weise ein, die den Grundsätzen der Therapeutin zu fairem Umgang mit Hunden widerspricht, ist die Therapeutin berechtigt, die Behandlung abzubrechen.
Behandlung der Tiere
- Die Behandlungsmethoden werden von der Therapeutin empfohlen und in Absprache mit dem Kunden festgelegt. Anpassungen der Behandlung sind je nach Verlauf möglich.
- Regelmäßige Therapieeinheiten sind wichtig für den Behandlungserfolg. Sollte der Kunde diese nicht einhalten können, kann der Erfolg beeinträchtigt werden. Die Mitwirkung des Kunden außerhalb der Therapieeinheiten, durch ein vereinbartes Hausaufgabenprogramm, wird empfohlen.
- Es können auch Behandlungsmethoden angewendet werden, die schulmedizinisch nicht anerkannt oder nicht eindeutig erklärbar sind.
Garantieausschluss und Auswirkungen der Behandlung
- Die Therapeutin erbringt ihre Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen, garantiert jedoch keinen Erfolg der Behandlung. Die Therapeutin stellt keine Diagnosen. Es wird keine Heilung versprochen, und die Therapeutin übernimmt keine Haftung für Schäden am Tier.
- Reaktionen wie muskuläre oder neuronale Anpassungen, Müdigkeit oder Erstverschlechterungen nach der Therapie können auftreten. Der Kunde muss die Therapeutin über ungewöhnliche Reaktionen informieren und gegebenenfalls einen Tierarzt konsultieren.
Haftung
- Der Kunde haftet für alle Schäden, die durch das Tier oder ihn selbst an der Therapie- oder der Behandlungsausstattung entstehen. Die Therapeutin haftet nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
- Der Kunde muss für das behandelte Tier eine Tierhaftpflichtversicherung haben. Der Therapeut kann den Nachweis dieser Versicherung verlangen.
Datenschutz
- Die Kundendaten werden für die interne Verwaltung gespeichert.
- Die Therapeutin unterliegt der Schweigepflicht bezüglich aller behandelnden Informationen, außer der Kunde entbindet sie schriftlich davon.
- Im Falle gesetzlicher Verpflichtungen zur Herausgabe von Daten entfällt die Schweigepflicht.
- Es gelten die Datenschutzrichtlinien gemäß der DSGVO.
Erfüllungsort
- Der Erfüllungsort ist der Ort der Leistungserbringung. Der Gerichtsstand ist in Deutschland.
Vertraulichkeit
- Alle Parteien verpflichten sich, alle erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln, auch nach Vertragsbeendigung.
- Der Kunde darf während und nach der Behandlung keine Inhalte der Therapieeinheiten an Dritte weitergeben.
- Auf Wunsch der Therapeutin können während der Therapie Aufnahmen gemacht werden, die jedoch nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen.
- Verstöße gegen diese Vertraulichkeitspflicht werden rechtlich verfolgt.
Salvatorische Klausel
- Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages oder der AGB ungültig sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unverändert gültig. Die Parteien verpflichten sich, eine gültige Ersatzregelung zu finden. nicht tangiert.
AGB - Hundetraining
Die rechtlichen Beziehungen zwischen der Hundetrainerin Martina Füchsl (im Folgenden „Trainerin“ genannt) und dem Hundehalter (im Folgenden „Hundehalter“ oder "Teilnehmer" genannt) richten sich nach den nachfolgenden Bedingungen. Sollte der Hundehalter nicht Eigentümer des Hundes sein, ist eine Vollmacht des Eigentümers vorzulegen, die das Training und eine Abstimmung zum Vorgehen im Training mit der Trainerin abdeckt.
Vertragsgegenstand
- Vertragsgegenstand sind Einzelstunden, Gruppenstunden, Kurse, Seminare und Veranstaltungen für Hund und Hundehalter. Vor Vertragsbeginn hat der Hundehalter die Möglichkeit, sich ausführlich über den Vertragsgegenstand von bei der Trainerin zu informieren.
- Der Vertrag wird zwischen Martina Füchsl (Mobile Hundeschule) und dem aufsuchenden Hundehalter geschlossen. Es handelt sich um einen Dienstleistungsvertrag (§ 611 ff. BGB).
- Eine Erfolgsgarantie kann nicht gegeben werden, da der Erfolg maßgeblich von der Mitarbeit und Umsetzung durch die Teilnehmer abhängt. Die Trainerin vermittelt nach bestem Wissen und Gewissen den aktuellsten Kenntnisstand im Hundetraining, eine Gewährleistung für die Richtigkeit der Kenntnisse kann nicht garantiert werden.
Teilnahmeausschluss
- Akut kranke oder ansteckende Hunde sind von der Teilnahme am Training ausgeschlossen.
- Stört ein Hundehalter oder Teilnehmer absichtlich den Unterricht oder andere Kursteilnehmer, handelt vorsätzlich nicht auf Anweisung der Trainerin oder wirkt er auf seinen Hund in einer Weise ein, die den Grundsätzen der Trainerin zu fairem Umgang mit Hunden widerspricht, ist die Trainerin berechtigt, diesen einmalig oder dauerhaft vom Unterricht auszuschließen.
Termine und Training
- Termine gelten als verbindlich, wenn sie von der Trainerin per Telefon, E-Mail oder Messenger-Diensten (z. B. WhatsApp) bestätigt wurden.
- Es dürfen maximal zwei Personen am Training teilnehmen. Die zweite Person muss den Hund mindestens ebenso oft betreuen. Alle anderen Personen sind vom Training ausgeschlossen.
- Bei Nichteinhaltung von Terminen gilt:
- Wenn ein Termin nicht wahrgenommen oder weniger als 24 Stunden vorher abgesagt wird, wird dieser zu 100% berechnet. Der Kunde verpflichtet sich, die gesamte, vereinbarte Gebühr zu zahlen. In Ausnahmefällen können nach Absprache auch individuelle Lösungen gefunden werden.
- Bei Verspätung des Kunden wird die Wartezeit ebenfalls berechnet. Eine Verlängerung des Termins oder eine Minderung des Honorars ist nicht vorgesehen.
- Eine außerordentliche Terminabsage aus wichtigem Grund ist hiervon nicht berührt, in diesem Fall sind die belegenden Unterlagen (ärztliches Attest, etc.) vorzulegen.
Rücktritt durch die Trainerin
- Die Trainerin behält sich vor, den Unterricht aus wichtigem Grund abzubrechen. Die Unterrichtsgebühr wird in diesem Fall anteilig zurückerstattet.
- Die Trainerin behält sich vor, in dringenden Fällen Unterrichtsstunden rechtzeitig abzusagen oder einen Ortswechsel vorzunehmen. Durch die Trainerin abgesagte Trainingsstunden werden nachgeholt, nicht berechnet oder eine bereits entrichtete Gebühr erstattet. Die Teilnehmer werden zeitnah über einen Unterrichtsausfall oder Ortswechsel informiert.
Bezahlung
- Die Preise orientieren sich an den aktuell gültigen Tarifen, die bei der Trainerin vor dem Termin erfragt werden können. Zusatzkosten fallen an in Abhängigkeit der Wegstrecke zum Termin. Als Kleinunternehmerin fällt keine Umsatzsteuer an.
- Die Zahlung erfolgt in bar vor Ort zum vereinbarten Termin oder per Überweisung auf Rechnung. Die Rechnung muss innerhalb von 5 Werktagen beglichen werden. Bei Zahlung in bar erhält der Hundehalter im Nachgang eine Rechnung übersandt (regelmäßig per Email).
- Für Mahnungen wird eine Gebühr von 5 Euro pro Mahnung erhoben. Wenn die Zahlung nach der zweiten Mahnung (maximal 6 Wochen nach Rechnungsstellung) nicht erfolgt, wird der Fall an ein Inkassobüro übergeben und ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.
Informationspflicht des Kunden
- Der Hundehalter ist verpflichtet, Impfpass und Chipnummer des Hundes vorzuzeigen. Sollte der Hundehalter nicht Eigentümer des Hundes sein, ist eine Vollmacht des Eigentümers vorzulegen, die das Training und eine Abstimmung zum Vorgehen im Training mit der Trainerin abdeckt.
- Der Kunde ist verpflichtet, Fragen der Trainerin, die sie für den Trainingsverlauf und Trainingsplan erforderlich hält, wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten.
Haftung
- Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko. Der Teilnehmer haftet für verursachte Schäden des eigenen Hundes. Die mobile Hundeschule haftet nicht für Körper-, Sach-, oder sonstige Schäden, die ein Teilnehmer durch einen anderen Teilnehmer erleidet.
- Die Trainerin übernimmt keine Haftung für Schäden, die von Dritten oder deren Hunden herbeigeführt werden.
- Kinder unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten an einem Kurs teilnehmen. Für Kinder ab 16 Jahren ist eine schriftliche Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten für die Teilnahme an einem Unterricht erforderlich.
- Jede Teilnahme an den unterschiedlichen Aktivitäten der mobilen Hundeschule erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr und eigenes Risiko.
Allgemeines
- Bild- und Tonaufnahmen der Teilnehmer oder Dritte während des Trainings sind nicht gestattet. Ausnahmen können ausschließlich auf schriftliche Anfrage durch die Hundetrainerin eingeräumt werden.
- Die Trainerin behält sich vor, Bild- und Tonaufnahmen für Trainingszwecke und Trainingsdokumentationen aufzuzeichnen. Eine Veröffentlichung dieser Aufnahmen für die Eigenwerbung oder der Verwendung zu Schulungszwecken der Trainerin bedarf einer schriftlichen Genehmigung durch die Teilnehmer:innen.
Urheberrecht
- Alle ausgehändigten Kursunterlagen und Trainingsunterlagen wie Trainingspläne, Anamnesebögen, Sprachnachrichten, Online-Analysen (Whatsapp, Zoom) und ähnliche Unterrichtsgegenstände unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung ist ausdrücklich untersagt. Die Unterlagen dürfen ausschließlich für die vorgesehenen privaten Zwecke verwendet und nicht weitergegeben werden.
Salvatorische Klausel
- Sollten einzelne Bestimmungen/Klauseln der Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so hat dies nicht zur Folge, dass der gesamte Vertrag unwirksam ist. Die unwirksame Bestimmung ist in eine wirksame umzudeuten, die der unwirksamen möglichst nahe kommt.
